Alltag
6 Begriffe
Essensverweigerung (ohne Diagnose)
EssstörungenEssensverweigerung beschreibt das beharrliche Ablehnen von Mahlzeiten oder bestimmten Lebensmitteln durch ein Kind. Eine ärztliche oder psychologische Diagnose muss dafür nicht vorliegen. Die Ursachen sind unterschiedlich, und für viele Familien wird das tägliche Essen dadurch zur Belastung.
Kontrollverlust-Angst (Elternteil)
BurnoutKontrollverlust-Angst ist die Furcht, in stressigen Momenten die Beherrschung zu verlieren: zu schreien, auszurasten oder das eigene Kind zu verletzen. Bei erschöpften Eltern taucht dieses Gefühl oft auf. Es sollte ernst genommen werden, denn dahinter steckt meist eine massive Überlastung.
Lernstrategien bei ADHS
ADHSLernstrategien bei ADHS sind konkrete Alltagshelfer, die Kindern und Jugendlichen mit ADHS das Lernen erleichtern. Statt mehr Disziplin zu fordern, passen sie das Lernen daran an, wie das Gehirn tatsächlich arbeitet.
Nachsorge (nach Therapieabschluss)
TherapieNachsorge bezeichnet die Phase nach dem offiziellen Abschluss einer Therapie. In dieser Zeit soll das Gelernte im Alltag ankommen und stabil bleiben, damit ein Rückfall möglichst ausbleibt.
Reizüberflutung
ADHSReizüberflutung bedeutet: Das Gehirn muss zu viele Eindrücke auf einmal verarbeiten und kommt irgendwann nicht mehr hinterher. Bei Kindern mit ADHS passiert das schneller und heftiger, denn ihr Gehirn filtert Reize weniger gut.
Schlafentzug als Dauerbelastung
BurnoutSchlafentzug als Dauerbelastung beschreibt den Zustand, wenn anhaltender Schlafmangel, zum Beispiel durch nächtliche Kinderbetreuung, Körper und Psyche so stark belastet, dass er zu einem zentralen Treiber von Erschöpfung und Burnout wird.