KVT (Kognitive Verhaltenstherapie)
KVT ist die Abkürzung für Kognitive Verhaltenstherapie, ein anerkanntes Psychotherapieverfahren. Auf Diagnosebriefen und Kassenformularen steht oft nur das Kürzel.
Inhalt
Wofür steht KVT?
KVT ist die im Deutschen gängige Abkürzung für Kognitive Verhaltenstherapie. Damit ist ein anerkanntes Psychotherapieverfahren gemeint, das an konkreten Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen ansetzt und Kindern wie Jugendlichen hilft, belastende Muster in kleinen Schritten zu verändern. Im Englischen läuft dasselbe Verfahren unter CBT (Cognitive Behavioral Therapy). Wenn Sie mehr über Ablauf, Anwendung und Wirksamkeit lesen möchten, finden Sie die ausführliche Erklärung im Hauptbeitrag Kognitive Verhaltenstherapie.
Woher Eltern die Abkürzung kennen
Auf Arztbriefen, in Therapieanträgen an die Krankenkasse oder in Berichten aus einer Klinik taucht häufig nur „KVT" auf, ohne dass der Begriff ausgeschrieben wird. Das Kürzel steht dort meist im Zusammenhang mit dem geplanten oder empfohlenen Behandlungsverfahren.
Auf denselben Formularen begegnen Eltern weiteren Abkürzungen, die schnell durcheinandergehen. KVT meint immer die Kognitive Verhaltenstherapie und gehört zur breiteren Familie der Verhaltenstherapie. Davon zu unterscheiden sind:
- DBT: die Dialektisch-Behaviorale Therapie, eine Weiterentwicklung mit Schwerpunkt auf starken Gefühlsschwankungen.
- ACT: die Akzeptanz- und Commitment-Therapie, die stärker mit Akzeptanz und persönlichen Werten arbeitet.
- IPT: die Interpersonelle Psychotherapie, die Beziehungen und zwischenmenschliche Belastungen in den Blick nimmt.
Wenn ein Kürzel auf einem Bogen unklar bleibt, lohnt sich die Nachfrage bei der behandelnden Praxis oder Klinik. Welches Verfahren zu Ihrem Kind passt und ob eine Störung überhaupt vorliegt, klärt eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) oder eine ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Fachperson.
Quellen & Weiterführende Links
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