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Therapie

13 Begriffe

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

Esststörungen

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist eine moderne Form der Verhaltenstherapie. Sie hilft, belastende Gefühle anzunehmen und das eigene Handeln an persönlichen Werten auszurichten, statt gegen schwierige Gedanken anzukämpfen.

ACT Verhaltenstherapie Achtsamkeit +2

Ambivalenz der Besserung (Wenn Fortschritt sich seltsam anfühlt)

Therapie

Wenn es einem Kind nach langer Belastung besser geht, mischen sich oft Freude und Unbehagen. Diese Ambivalenz gehört zum Genesungsweg und sagt nichts über einen Rückschritt aus.

Ambivalenz Besserung Genesung +3

Fokale Psychodynamische Therapie (FPT)

Therapie

Die Fokale Psychodynamische Therapie (FPT) ist eine zeitlich begrenzte Gesprächstherapie für Erwachsene mit Magersucht. Sie arbeitet an den seelischen Themen hinter dem Hungern und wurde in der deutschen ANTOP-Studie untersucht.

FPT Anorexie Magersucht +3

KVT (Kognitive Verhaltenstherapie)

Esststörungen

KVT ist die Abkürzung für Kognitive Verhaltenstherapie, ein anerkanntes Psychotherapieverfahren. Auf Diagnosebriefen und Kassenformularen steht oft nur das Kürzel.

KVT Abkürzung Kognitive Verhaltenstherapie +2

Psychoedukation

Esststörungen

Psychoedukation heißt, verständliches Wissen über eine psychische Erkrankung und ihre Behandlung zu vermitteln. Sie ist ein eigenständiger und zugleich begleitender Baustein fast jeder Therapie.

Psychoedukation Therapie Aufklärung +2

Psychoedukation für Eltern

Therapie

Psychoedukation für Eltern ist die verständliche Vermittlung von Wissen über die Erkrankung des Kindes. Sie ist ein fester Baustein der Behandlung und hilft Eltern, den Alltag sicherer zu begleiten.

Psychoedukation Eltern Therapie +2

Psychoedukation für Kinder

Therapie

Psychoedukation für Kinder heißt: Ein Kind bekommt in einfachen Worten erklärt, was in ihm vorgeht. Altersgerecht und ohne Schuldzuweisung. Oft ist das allein schon eine spürbare Erleichterung.

Psychoedukation Kinder Angst +5

Ressourcenaktivierung

Therapie

Ressourcenaktivierung heißt, gezielt die vorhandenen Stärken, Fähigkeiten und die Unterstützung eines Menschen zu nutzen, statt nur an den Problemen zu arbeiten. Sie gilt als einer der zentralen Wirkfaktoren erfolgreicher Psychotherapie.

Ressourcenaktivierung Wirkfaktoren Grawe +3

Therapeutische Pause vs. Therapieabbruch (Unterschied erkennen)

Therapie

Eine therapeutische Pause ist eine geplante, abgesprochene Unterbrechung der Behandlung mit Rückkehrplan. Ein Therapieabbruch beendet die Therapie ungeplant und ohne Absprache. Der Unterschied entscheidet über Risiken und weitere Schritte.

Therapie Therapiepause Therapieabbruch +2

Therapeutisches Fenster verpassen (Angst, den richtigen Zeitpunkt zu versäumen)

Therapie

Die Sorge, den richtigen Zeitpunkt für eine Behandlung zu verpassen. Frühe Hilfe verbessert bei vielen Themen den Verlauf, ein starres Zeitfenster mit Ablaufdatum gibt es bei den meisten kinderpsychischen Themen aber nicht.

Frühintervention Therapie Zeitpunkt +2

Therapiemüdigkeit (Elternteil)

Therapie

Therapiemüdigkeit meint die Erschöpfung von Eltern nach langer Behandlung ihres Kindes: viele Termine, kleine Fortschritte, wachsende Zweifel. Sie ist eine nachvollziehbare Reaktion auf eine Dauerbelastung.

Therapie Erschöpfung Eltern +3

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Therapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist eines der von den Krankenkassen bezahlten Richtlinienverfahren. Sie geht davon aus, dass hinter den Beschwerden eines Kindes unbewusste seelische Konflikte stehen, und arbeitet fokussiert an dem Konflikt, der gerade am meisten belastet.

Therapie Richtlinienverfahren Psychodynamik +2

Verhaltenstherapie (Behavior Therapy)

Esststörungen

Verhaltenstherapie ist eines der vier von den Krankenkassen bezahlten Psychotherapie-Verfahren. Sie geht davon aus, dass Verhalten gelernt wird und sich wieder verändern lässt, und bezieht Eltern bei Kindern eng ein.

Verhaltenstherapie Richtlinienverfahren Kinder und Jugendliche +3