Schlagwort

Elterncoaching

14 Begriffe

Co-Regulation

Familie

Co-Regulation beschreibt, wie Kinder ihre Gefühle und ihr Verhalten mithilfe einer ruhigen, verlässlichen Bezugsperson regulieren lernen, lange bevor sie das alleine schaffen.

Co-Regulation Selbstregulation Emotionen +6

Diagnose-Schock

Diagnose

Ein Diagnose-Schock ist die heftige erste Reaktion von Eltern, wenn ihr Kind eine schwere oder unerwartete Diagnose bekommt. Diese Reaktion ist normal. Sie braucht Zeit, bis sie sich legt.

Diagnose-Schock Eltern Belastungsreaktion +7

Diagnosemitteilung ans Kind

Diagnose

Wenn ein Kind eine Diagnose bekommt, stellt sich schnell die Frage: Sagen wir es ihm? Und falls ja, wie? Die Diagnosemitteilung ans Kind bedeutet, dem Kind altersgerecht zu erklären, was Fachleute über seine Entwicklung oder sein Wohlbefinden herausgefunden haben.

Diagnosemitteilung Diagnose Essstörung Kind +7

Essstörung im Verborgenen (Heimlichkeit)

Essstörungen

Heimliches Essen bedeutet, dass ein Kind sein Essverhalten vor anderen verbirgt. Es versteckt Vorräte im Zimmer, isst allein hinter verschlossener Tür oder behauptet, schon gegessen zu haben. Dahinter steckt oft ein schwieriges Verhältnis zu Essen, Scham oder Kontrolle.

Heimliches Essen Essstörung Scham +6

Geschwisterkind

Familie

Ein Geschwisterkind ist ein Kind, das mit mindestens einem Bruder oder einer Schwester aufwächst. Das kann leiblich sein, adoptiert oder als Stief- oder Pflegekind. Diese Familienrolle bringt für alle Beteiligten Chancen mit sich, aber auch Herausforderungen.

Geschwister Geschwisterstreit Geschwisterdynamik +5

Medikamenten-Ambivalenz (bei ADHS-Behandlung)

ADHS

Medikamenten-Ambivalenz bei ADHS bedeutet: Eltern oder Betroffene selbst sind hin- und hergerissen. Sie sehen einerseits, dass ein Medikament helfen könnte, haben aber zugleich Bedenken, Ängste oder ein ungutes Bauchgefühl. Beides zusammen ist normal und verständlich.

ADHS Medikamente Ritalin +7

Nahrungsverweigerung im Kleinkindalt (ohne Diagnose)

Essstörungen

Nahrungsverweigerung im Kleinkindalter bedeutet: Ein Kind unter 6 Jahren isst sehr wenig oder lehnt bestimmte, manchmal fast alle Speisen ab. Das passiert regelmäßig und geht über einzelne schlechte Tage hinaus. Für Eltern ist das oft sehr belastend und wirft viele Fragen auf.

Nahrungsverweigerung Kleinkind Essverweigerung +7

Reizoffenheit (Hypersensitivität)

ADHS

Reizoffenheit (Hypersensitivität) bedeutet, dass manche Kinder mit ADHS Sinneseindrücke deutlich intensiver wahrnehmen als andere, etwa laute Geräusche oder das Etikett im T-Shirt. Das Kind strengt das enorm an. Oft spürt die ganze Familie die Folgen im Alltag.

ADHS Reizoffenheit Hypersensitivität +5

Rückzug des Kindes

Familie

Rückzug bedeutet: Ein Kind zieht sich von Freunden, Familie oder Hobbys zurück. Es spricht weniger, macht weniger mit und wirkt schwerer erreichbar. Oft ist das eine normale Phase. Es kann aber auch ein Signal sein, dem Eltern in Ruhe nachgehen sollten.

Rückzug Depression Kinder soziale Isolation +6

Schlafentzug als Dauerbelastung

Burnout

Schlafentzug als Dauerbelastung beschreibt den Zustand, wenn anhaltender Schlafmangel, zum Beispiel durch nächtliche Kinderbetreuung, Körper und Psyche so stark belastet, dass er zu einem zentralen Treiber von Erschöpfung und Burnout wird.

Symptom-Burnout Alltag Erschöpfung +2

Therapieabbruch (Kindperspektive)

Therapie

Von einem Therapieabbruch aus Kindperspektive spricht man, wenn ein Kind oder Jugendlicher eine laufende psychotherapeutische Behandlung vorzeitig beendet. Häufige Gründe sind Überforderung, eine fehlende Passung zur Therapeutin oder erste Erfolge, die die Therapie plötzlich unnötig erscheinen lassen. Das kommt öfter vor, als viele Eltern denken, und ist kein Versagen.

Therapieabbruch Kindperspektive Psychotherapie +7

Wartelisten-Limbo

Therapie

Der „Wartelisten-Limbo" beschreibt das zermürbende Warten auf einen Therapieplatz für das Kind. Eltern wissen in dieser Phase oft nicht, was sie tun sollen, während die Belastung zuhause weiter wächst.

Therapieplatz Warteliste Kinder- und Jugendpsychotherapie +6

Wartezeit-Erschöpfung

Diagnose

Wartezeit-Erschöpfung beschreibt den Zustand tiefer Müdigkeit, Kraftlosigkeit und emotionaler Überlastung, der bei Eltern entsteht, wenn sie über Wochen oder Monate auf einen Therapie- oder Diagnostikplatz für ihr Kind warten. Der Alltag muss in dieser Zeit trotzdem weiterlaufen.

Erschöpfung Wartezeit Elternstress +5

Übergabe an Fachkräfte (Loslassen lernen)

Therapie

„Übergabe an Fachkräfte" beschreibt den Moment, in dem Eltern ihr Kind bewusst in die Hände von Therapeut:innen, Ärzt:innen oder anderen Fachkräften geben. Loslassen gehört dazu. Und zwar ohne das Gefühl, damit versagt zu haben.

Loslassen Elternrolle Therapiebegleitung +6