Angststörung
6 Begriffe
Emotionale Störungen im Kindesalter
diagnoseEmotionale Störungen des Kindesalters (ICD-10 F93) sind eine Gruppe kindlicher Ängste wie Trennungsangst, die stärker ausfallen als entwicklungsübliche Ängste und den Alltag des Kindes einschränken.
Expositionstherapie
TherapieDie Expositionstherapie (Konfrontationstherapie) ist ein Baustein der Verhaltenstherapie: Das Kind nähert sich Schritt für Schritt den Situationen, die Angst machen, statt ihnen weiter auszuweichen. Sie gilt als wirksame Methode bei Ängsten und Zwängen.
Generalisierte Angststörung
diagnoseBei der Generalisierten Angststörung (F41.1) sorgen sich Kinder anhaltend und übertrieben über viele Lebensbereiche. Oft zeigt sich das zuerst körperlich, etwa durch Bauchweh, Unruhe und Schlafprobleme.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT / CBT)
EsststörungenDie kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft Kindern und Jugendlichen, belastende Gedanken und Verhaltensmuster zu verändern. Bei Angst, Depression und Zwängen zählt sie zu den am besten untersuchten Behandlungen.
Panikstörung
diagnoseEine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bedeutet wiederkehrende, plötzliche Panikattacken mit starken körperlichen Symptomen. Bei Kindern und Jugendlichen kommt oft die Angst vor der nächsten Attacke hinzu.
Schulangst
FamilieSchulangst bedeutet, dass ein Kind echte körperliche Angst vor der Schule oder dem erlebt, was dort passiert. Mit Faulheit oder schlechtem Willen hat das nichts zu tun. Der Körper schlägt Alarm, obwohl keine direkte Gefahr besteht.