Essstörung (Eating Disorder)
Wenn Essen — oder Nicht-Essen — der Versuch wird, Kontrolle zu behalten oder schwierige Gefühle zu regulieren.
Definition
Essstörungen sind keine Eitelkeit und kein Diät-Hobby. Sie sind komplexe psychische Erkrankungen, bei denen das Verhältnis zu Essen, Körper und Kontrolle zum Ausdruck tiefer Not wird.
Anorexie, Bulimie, Binge-Eating — all diese Formen haben gemeinsam, dass das Essen eine Funktion übernimmt, die eigentlich etwas anderes leisten soll: Sicherheit, Kontrolle, Betäubung, Bestrafung.
Essstörungen betreffen nicht nur Jugendliche. Und sie betreffen nicht nur die Betroffenen — sie verformen das gesamte Familiensystem um das Thema Essen herum.
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Siehe ACT
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