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FPT (Fokale Psychodynamische Therapie)

FPT ist die Abkürzung für Fokale Psychodynamische Therapie, ein Psychotherapieverfahren, das vor allem bei erwachsenen Frauen mit Magersucht eingesetzt wird.

Inhalt

Wofür steht FPT?

FPT steht für Fokale Psychodynamische Therapie. Das Verfahren gehört zu den tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapien. Es arbeitet mit einem klar festgelegten Behandlungsfokus über eine begrenzte Zahl von Sitzungen, statt lange in alle Lebensbereiche zu gehen.

In Deutschland wird FPT vor allem in der ambulanten Behandlung erwachsener Frauen mit Magersucht (Anorexia nervosa) eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen innere Konflikte und Beziehungsmuster, die mit dem gestörten Essverhalten und dem Umgang mit dem eigenen Körper zusammenhängen. Untersucht wurde das Verfahren unter anderem in der deutschen ANTOP-Studie, einer großen Vergleichsstudie zur ambulanten Anorexie-Behandlung.

Wo Eltern der Abkürzung begegnen

Als Eltern lesen Sie das Kürzel FPT meist in Arztbriefen, Therapieplänen oder Klinikunterlagen. Gemeint ist dann immer die Fokale Psychodynamische Therapie, nicht ein eigenes weiteres Verfahren.

Verwechseln lässt sich FPT leicht mit anderen Abkürzungen aus der Essstörungs-Behandlung:

FPT richtet sich an Erwachsene und arbeitet stärker an den seelischen Hintergründen. Für ein jüngeres Kind wird deshalb selten FPT vorgeschlagen, hier steht meist die familienbasierte Behandlung im Vordergrund. Welches Verfahren zu Ihrem Kind passt, klärt eine Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) oder eine ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Fachperson.

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