Schlagwort

Kinder

18 Begriffe

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)

ADHS

ADHS ist eine neurobiologisch bedingte Störung der Selbststeuerung mit Unaufmerksamkeit, innerer Unruhe und Impulsivität. Sie beginnt im Kindesalter, ist gut behandelbar und kein Ergebnis falscher Erziehung.

ADHS Aufmerksamkeit Hyperaktivität +3

Anpassungsstörung

Burnout

Eine Anpassungsstörung ist eine seelische Reaktion, wenn ein Kind ein einschneidendes Ereignis wie Trennung, Umzug oder Verlust schwer verkraftet. Die Beschwerden belasten stark, sind aber meist zeitlich begrenzt.

Anpassungsstörung F43.2 Belastung +3

Co-Regulation

Familie

Co-Regulation beschreibt, wie Kinder ihre Gefühle und ihr Verhalten mithilfe einer ruhigen, verlässlichen Bezugsperson regulieren lernen, lange bevor sie das alleine schaffen.

Co-Regulation Selbstregulation Emotionen +6

Emotionsregulation

Esststörungen

Emotionsregulation ist die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und ihre Stärke und Dauer zu steuern. Kinder lernen sie über Jahre, am Anfang mit Hilfe der Eltern.

Emotionsregulation ADHS Co-Regulation +3

Geschwisterkind-Burnout

Familie

Geschwisterkind-Burnout beschreibt eine anhaltende emotionale Erschöpfung bei Kindern, die dauerhaft zu viel Rücksicht nehmen müssen. Das passiert zum Beispiel, wenn ein Geschwisterkind besondere Bedürfnisse hat oder die elterliche Aufmerksamkeit über lange Zeit ungleich verteilt ist.

Geschwister Geschwisterrivalität Erschöpfung +6

Hyperkinetische Störungen (Hyperkinetic Disorders)

ADHS

„Hyperkinetische Störungen" ist der offizielle Name, den das Diagnosesystem ICD-10 für das gibt, was im Alltag ADHS heißt. Gemeint ist dieselbe Sache: eine Störung von Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulskontrolle.

ADHS hyperkinetische Störung ICD-10 +3

Krisenplan (Familienebene)

Therapie

Ein Krisenplan auf Familienebene ist eine gemeinsam erarbeitete, schriftliche Vereinbarung. Sie legt fest, was jedes Familienmitglied tut, wenn es einem Kind oder Jugendlichen plötzlich deutlich schlechter geht. In so einem Moment muss dann niemand allein überlegen, wer was übernimmt.

Krisenplan Familie Krise +8

Nachtaktivität / Nachtunruhe (ADHS)

ADHS

Viele Kinder mit ADHS kommen abends schwer zur Ruhe, brauchen lange zum Einschlafen oder wachen nachts oft auf. Dahinter steckt meist eine gestörte Schlaf-Wach-Regulation, keine Absicht.

ADHS Schlaf Nachtunruhe +3

Pica

Esststörungen

Pica ist eine Essstörung, bei der ein Kind wiederholt nicht-essbare Dinge wie Erde, Kreide oder Papier isst. Dieser Beitrag erklärt Eltern Anzeichen, Ursachen und wann Hilfe nötig ist.

Pica Essstörung Kinder +2

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD F43.1) ist eine anhaltende psychische Reaktion nach einem oder mehreren stark bedrohlichen Ereignissen. Kinder erleben das Trauma ungewollt wieder, meiden Erinnerungen und sind ständig angespannt.

PTBS Trauma F43.1 +3

Psychische Gesundheit

Esststörungen

Psychische Gesundheit beschreibt seelisches Wohlbefinden: Ein Kind kommt mit Belastungen zurecht, gestaltet Beziehungen und entwickelt sich altersgemäß. Dieser Beitrag erklärt Schutzfaktoren, was Familien im Alltag stärkt und wann fachliche Hilfe nötig wird.

psychische Gesundheit Resilienz Schutzfaktoren +3

Psychische Probleme

Esststörungen

Sammelbegriff für seelische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, von vorübergehenden Belastungen bis zu behandlungsbedürftigen Störungen wie Angst, Depression, ADHS oder Essstörungen.

psychische Auffälligkeiten Kinder Jugendliche +3

Psychoedukation für Kinder

Therapie

Psychoedukation für Kinder heißt: Ein Kind bekommt in einfachen Worten erklärt, was in ihm vorgeht. Altersgerecht und ohne Schuldzuweisung. Oft ist das allein schon eine spürbare Erleichterung.

Psychoedukation Kinder Angst +5

Psychogene Appetitlosigkeit

Esststörungen

Bei psychogener Appetitlosigkeit verliert ein Kind den Appetit, weil es seelisch belastet ist, etwa durch Stress, Kummer oder Angst. Anders als bei Magersucht steckt keine Angst vor Gewichtszunahme und kein gestörtes Körperbild dahinter.

Appetitlosigkeit Essstörungen Kinder +3

Reizoffenheit (Hypersensitivität)

ADHS

Reizoffenheit (Hypersensitivität) bedeutet, dass manche Kinder mit ADHS Sinneseindrücke deutlich intensiver wahrnehmen als andere, etwa laute Geräusche oder das Etikett im T-Shirt. Das Kind strengt das enorm an. Oft spürt die ganze Familie die Folgen im Alltag.

ADHS Reizoffenheit Hypersensitivität +5

Stress

Esststörungen

Stress ist die körperliche Alarmreaktion auf Belastung. Kurzer Stress ist harmlos, anhaltender belastet Schlaf, Konzentration und Gesundheit von Kindern.

Stress Kinder chronischer Stress +3

Therapieabbruch (Kindperspektive)

Therapie

Von einem Therapieabbruch aus Kindperspektive spricht man, wenn ein Kind oder Jugendlicher eine laufende psychotherapeutische Behandlung vorzeitig beendet. Häufige Gründe sind Überforderung, eine fehlende Passung zur Therapeutin oder erste Erfolge, die die Therapie plötzlich unnötig erscheinen lassen. Das kommt öfter vor, als viele Eltern denken, und ist kein Versagen.

Therapieabbruch Kindperspektive Psychotherapie +7

Zappelig

ADHS

"Zappelig" beschreibt ein Kind, das kaum still hält, viel in Bewegung ist und einen starken Bewegungsdrang zeigt. Es ist ein Alltagswort, keine Diagnose.

zappelig Bewegungsdrang motorische Unruhe +3