Fachbegriffe auf H
7 Begriffe
Hausarzt als erste Anlaufstelle (Was kann der Kinderarzt, was nicht?)
DiagnoseDer Kinder- oder Hausarzt ist für die meisten Familien die erste Adresse bei psychischen Auffälligkeiten. Er kann körperliche Ursachen ausschließen, eine erste Einschätzung geben und gezielt weiterüberweisen, stellt aber selbst keine psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnose.
Hausaufgaben-Konflikt bei ADHS
ADHSDer Hausaufgaben-Konflikt bei ADHS beschreibt die täglichen Auseinandersetzungen am Schreibtisch, die entstehen, weil das Gehirn Ihres Kindes Planen, Starten und Dranbleiben schwerer steuert. Das ist keine Frage von Faulheit oder mangelnder Erziehung.
Helfer-Erschöpfung (Caregiver Fatigue)
BurnoutHelfer-Erschöpfung (auch Caregiver Fatigue) beschreibt eine tiefe körperliche und seelische Erschöpfung. Sie entsteht, wenn Eltern oder andere pflegende Personen über lange Zeit viel für andere geben und dabei zu wenig für sich selbst sorgen.
Hyperaktiv
ADHSHyperaktivität beschreibt einen starken Bewegungsdrang, der sich in fast unkontrollierter motorischer Unruhe zeigt. Nicht jedes lebhafte Kind ist hyperaktiv im klinischen Sinn.
Hyperkinetische Störungen (Hyperkinetic Disorders)
ADHS„Hyperkinetische Störungen" ist der offizielle Name, den das Diagnosesystem ICD-10 für das gibt, was im Alltag ADHS heißt. Gemeint ist dieselbe Sache: eine Störung von Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulskontrolle.
Hypervigilanz (Elternteil)
BurnoutHypervigilanz bedeutet, dass das Nervensystem dauerhaft auf Alarm geschaltet ist. Man bleibt ständig angespannt, sucht die Umgebung nach Gefahren ab und kann kaum abschalten. Bei erschöpften Eltern ist das ein häufiges, aber oft übersehenes Warnsignal für ein tiefes Burnout.
Hält sich nicht an Regeln
ADHSEin Elternsatz für Kinder, die Abmachungen und Grenzen immer wieder überschreiten. Oft steckt kein Trotz dahinter, sondern eine Schwäche in Impulskontrolle und Selbststeuerung, wie sie bei ADHS häufig vorkommt.