Fachbegriffe auf R
13 Begriffe
R53.83 (ICD-10-CM)
BurnoutDiagnosecode für "Other fatigue" (Andere Müdigkeit/Erschöpfung)
R63.0 (ICD-10-CM)
EsststörungenDiagnosecode für "Anorexia" (Appetitlosigkeit als Symptom)
Rastet aus / Flippt aus
ADHSSiehe Flippt aus / Rastet aus
Reaction to severe stress (Reaktion auf schwere Belastung)
ICD-10-Kategorie für Störungen, die als direkte Folge akuter schwerer Belastungen oder anhaltender traumatischer Ereignisse auftreten
Reaktives Elternverhalten (Wenn Eltern nur noch auf Krisen reagieren)
BurnoutReaktives Elternverhalten heißt: Bei Dauerüberlastung reagieren Eltern nur noch auf akute Krisen, statt vorausschauend zu handeln. Dahinter steckt eine körperliche Stressreaktion, aus der es Wege zurück ins bewusste Handeln gibt.
Reizoffenheit (Hypersensitivität)
ADHSReizoffenheit (Hypersensitivität) bedeutet, dass manche Kinder mit ADHS Sinneseindrücke deutlich intensiver wahrnehmen als andere, etwa laute Geräusche oder das Etikett im T-Shirt. Das Kind strengt das enorm an. Oft spürt die ganze Familie die Folgen im Alltag.
Reizüberflutung
ADHSReizüberflutung bedeutet: Das Gehirn muss zu viele Eindrücke auf einmal verarbeiten und kommt irgendwann nicht mehr hinterher. Bei Kindern mit ADHS passiert das schneller und heftiger, denn ihr Gehirn filtert Reize weniger gut.
Ressourcenaktivierung
TherapieRessourcenaktivierung heißt, gezielt die vorhandenen Stärken, Fähigkeiten und die Unterstützung eines Menschen zu nutzen, statt nur an den Problemen zu arbeiten. Sie gilt als einer der zentralen Wirkfaktoren erfolgreicher Psychotherapie.
Restricting Type (Anorexia Nervosa)
EsststörungenSiehe Anorexia Nervosa, Restricting Type
Rumination Disorder (Rumination)
EsststörungenBei der Ruminationsstörung würgt ein Kind schon geschluckte Nahrung immer wieder mühelos hoch, kaut sie erneut und schluckt sie herunter oder spuckt sie aus, ohne dass eine körperliche Erkrankung dahintersteckt.
Rückfall (Elternperspektive)
EssstörungenEin Rückfall bei einer Essstörung bedeutet, dass Symptome nach einer Phase der Besserung wieder auftauchen. Ihr Kind isst zum Beispiel wieder weniger, oder alte Essanfälle kehren zurück. Für Eltern ist das ein erschöpfender, oft auch erschreckender Moment. Die bisherigen Fortschritte gehen dadurch aber nicht verloren.
Rückzug der Eltern aus dem Freundeskreis
BurnoutViele erschöpfte Eltern ziehen sich nach und nach aus ihrem Freundeskreis zurück, meist ohne bewusste Entscheidung. Dieser Rückzug ist ein stilles Warnsignal für tiefe Überlastung. Ohne den Halt anderer Menschen fehlen Unterstützung und Erholung, und die Erschöpfung wächst weiter.
Rückzug des Kindes
FamilieRückzug bedeutet: Ein Kind zieht sich von Freunden, Familie oder Hobbys zurück. Es spricht weniger, macht weniger mit und wirkt schwerer erreichbar. Oft ist das eine normale Phase. Es kann aber auch ein Signal sein, dem Eltern in Ruhe nachgehen sollten.