Fachbegriffe auf A

24 Begriffe

ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie)

Esststörungen

Verhaltenstherapeutischer Ansatz, der Akzeptanz von Unvermeidbarem und werteorientiertes Handeln fördert

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)

ADHS

ADHS ist eine neurobiologisch bedingte Störung der Selbststeuerung mit Unaufmerksamkeit, innerer Unruhe und Impulsivität. Sie beginnt im Kindesalter, ist gut behandelbar und kein Ergebnis falscher Erziehung.

ADHS Aufmerksamkeit Hyperaktivität +3

ADHS und Geschwisterdynamik

ADHS

ADHS eines Kindes verändert auch die Geschwisterbeziehungen. Konflikte, geteilte Aufmerksamkeit und Fairness-Fragen belasten Geschwisterkinder oft besonders.

ADHS Geschwister Familienalltag +2

Achtsamkeit (Mindfulness)

Esststörungen

Achtsamkeit heißt, die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment zu richten und das Erlebte wahrzunehmen, ohne es sofort zu bewerten. Für gestresste Eltern ist sie eine erlernbare Fähigkeit, die den Alltag etwas ruhiger machen kann.

Achtsamkeit MBSR Stress +3

Adjustment Disorder (Anpassungsstörung)

Burnout

Reaktion auf psychosoziale Belastungen, die über eine normale Reaktion hinausgeht und klinisch bedeutsames Leiden oder Beeinträchtigungen verursacht

Akute Belastungsreaktion

Die akute Belastungsreaktion (F43.0) ist eine kurze, heftige seelische und körperliche Antwort auf ein sehr belastendes Ereignis. Sie beginnt sofort und klingt meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen wieder ab.

Trauma akute Belastungsreaktion F43.0 +2

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

Esststörungen

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist eine moderne Form der Verhaltenstherapie. Sie hilft, belastende Gefühle anzunehmen und das eigene Handeln an persönlichen Werten auszurichten, statt gegen schwierige Gedanken anzukämpfen.

ACT Verhaltenstherapie Achtsamkeit +2

Alltagssprache (Eltern)

Alltagssprache heißt, medizinische Fachbegriffe rund um psychische Themen in Worte zu übersetzen, die Kind und Familie verstehen. Das nimmt Angst und macht Diagnosen begreifbar.

Alltagssprache Gesundheitskompetenz Diagnose verstehen +2

Am Ende sein

Burnout

„Am Ende sein“ ist der Alltagsausdruck von Eltern für das Gefühl, körperlich und seelisch nichts mehr geben zu können. Dahinter steckt oft eine chronische Überlastung, die sich über Monate aufgebaut hat.

Eltern-Burnout Erschöpfung Überlastung +2

Ambivalenz der Besserung (Wenn Fortschritt sich seltsam anfühlt)

Therapie

Wenn es einem Kind nach langer Belastung besser geht, mischen sich oft Freude und Unbehagen. Diese Ambivalenz gehört zum Genesungsweg und sagt nichts über einen Rückschritt aus.

Ambivalenz Besserung Genesung +3

Anorexia (Symptom)

Esststörungen

Appetitlosigkeit als Symptom, nicht die spezifische Diagnose Anorexia Nervosa

Anorexia Nervosa (Magersucht)

Esststörungen

Anorexia nervosa ist der medizinische Fachbegriff für die Essstörung, die im Alltag Magersucht heißt. Kennzeichnend sind selbst herbeigeführtes Untergewicht, große Angst vor Gewichtszunahme und eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers.

Anorexia nervosa Magersucht Essstörung +3

Anorexia Nervosa, Binge-Eating/Purging Type

Esststörungen

Subtyp der Anorexia Nervosa, bei dem neben restriktivem Essverhalten auch Essanfälle und/oder selbstinduziertes Erbrechen oder andere kompensatorische Verhaltensweisen auftreten

Anorexia Nervosa, Restricting Type

Esststörungen

Subtyp der Anorexia Nervosa, bei dem das Untergewicht primär durch Hungern, Diäten oder exzessiven Sport erreicht wird, ohne regelmäßige Essanfälle oder Purging-Verhalten

Anorexia Nervosa, Unspecified

Esststörungen

Diagnose, wenn die Kriterien für Anorexia Nervosa erfüllt sind, aber der Subtyp nicht spezifiziert ist

Anpassungsstörung

Burnout

Eine Anpassungsstörung ist eine seelische Reaktion, wenn ein Kind ein einschneidendes Ereignis wie Trennung, Umzug oder Verlust schwer verkraftet. Die Beschwerden belasten stark, sind aber meist zeitlich begrenzt.

Anpassungsstörung F43.2 Belastung +3

Anstrengung

Esststörungen

Anstrengung gehört zum Familienalltag. Problematisch wird sie, wenn sie nie aufhört und in chronische Überlastung kippt. Der Beitrag zeigt den Unterschied und wie Eltern Kräfte einteilen.

Anstrengung Überlastung Erschöpfung +2

Attention-Deficit Hyperactivity Disorder (ADHS)

ADHS

Siehe ADHS

Atypical Anorexia Nervosa

Esststörungen

Essstörung mit Merkmalen der Anorexia Nervosa, bei der jedoch trotz signifikantem Gewichtsverlust das Gewicht im Normalbereich oder darüber liegt

Atypical Bulimia Nervosa

Esststörungen

Essstörung mit Merkmalen der Bulimia Nervosa, bei der jedoch nicht alle diagnostischen Kriterien (z.B. Häufigkeit der Essanfälle/Purging) erfüllt sind

Auffällig

Esststörungen

„Auffällig" beschreibt ein Kind, dessen Verhalten oder Entwicklung jemandem als von der Erwartung abweichend aufgefallen ist. Das Wort ist eine Beobachtung von außen und keine Diagnose.

auffällig kindliche Entwicklung Verhalten +2

Ausgebrannt

Burnout

"Ausgebrannt" ist das Alltagswort für Burnout: ein Zustand emotionaler Erschöpfung, innerer Distanz und nachlassender Leistung nach langer Dauerbelastung.

Burnout Ausgebrannt Erschöpfung +3

Ausgelaugt

Burnout

Ausgelaugt beschreibt das Gefühl, körperlich und seelisch leer und kraftlos zu sein. Meist entsteht es aus Dauerbelastung, Schlafmangel und fehlender Erholung.

Ausgelaugt Erschöpfung Kraftlosigkeit +3

Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder (ARFID)

Esststörungen

Essstörung gekennzeichnet durch eine vermeidende oder restriktive Nahrungsaufnahme, die zu Gewichtsverlust, Nährstoffmangel oder Abhängigkeit von Sondennahrung führt, ohne die Angst vor Gewichtszunahme oder Körperbildstörung der Anorexie