Fachbegriffe auf P

16 Begriffe

Paartherapie

Burnout

Paartherapie ist ein begleiteter Gesprächsprozess, in dem zwei Partner mit einer neutralen Fachperson an ihrer Beziehung arbeiten. Für Eltern eines erkrankten Kindes geht es oft um Kommunikation, unterschiedlichen Umgang mit der Diagnose und die Frage, wie sie als Paar tragfähig bleiben.

Paartherapie Paarberatung Partnerschaft +3

Panikstörung

diagnose

Eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) bedeutet wiederkehrende, plötzliche Panikattacken mit starken körperlichen Symptomen. Bei Kindern und Jugendlichen kommt oft die Angst vor der nächsten Attacke hinzu.

Panikstörung Panikattacke Angststörung +3

Parent Training (Elterntraining)

ADHS

Siehe Elterntraining

Parentifizierung

Familie

Parentifizierung beschreibt eine Familiendynamik, bei der ein Kind dauerhaft Verantwortung übernimmt, die eigentlich Erwachsene tragen sollten. Es wird zum Beispiel zur emotionalen Stütze für einen Elternteil oder versorgt die jüngeren Geschwister.

Parentifizierung Familiendynamik Kindheit +5

Pica

Esststörungen

Pica ist eine Essstörung, bei der ein Kind wiederholt nicht-essbare Dinge wie Erde, Kreide oder Papier isst. Dieser Beitrag erklärt Eltern Anzeichen, Ursachen und wann Hilfe nötig ist.

Pica Essstörung Kinder +2

Polyvagal-Theorie

Therapie

Die Polyvagal-Theorie ist ein Erklärungsmodell des Psychophysiologen Stephen Porges über das autonome Nervensystem und die Zustände Sicherheit, Kampf-Flucht und Erstarren. In der Körper- und Traumatherapie ist sie beliebt, ihr neurophysiologisches Fundament gilt wissenschaftlich als umstritten.

Polyvagal-Theorie autonomes Nervensystem Trauma +3

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD F43.1) ist eine anhaltende psychische Reaktion nach einem oder mehreren stark bedrohlichen Ereignissen. Kinder erleben das Trauma ungewollt wieder, meiden Erinnerungen und sind ständig angespannt.

PTBS Trauma F43.1 +3

Probleme mit der Lebensbewältigung (Life management difficulty)

Burnout

Wenn der Alltag als Ganzes zu viel wird, sprechen Fachleute von Problemen mit der Lebensbewältigung. Für Eltern ist das ein Warnsignal für Überlastung, das man ernst nehmen und begleiten kann.

Überlastung Burnout Eltern +3

Psychische Gesundheit

Esststörungen

Psychische Gesundheit beschreibt seelisches Wohlbefinden: Ein Kind kommt mit Belastungen zurecht, gestaltet Beziehungen und entwickelt sich altersgemäß. Dieser Beitrag erklärt Schutzfaktoren, was Familien im Alltag stärkt und wann fachliche Hilfe nötig wird.

psychische Gesundheit Resilienz Schutzfaktoren +3

Psychische Probleme

Esststörungen

Sammelbegriff für seelische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, von vorübergehenden Belastungen bis zu behandlungsbedürftigen Störungen wie Angst, Depression, ADHS oder Essstörungen.

psychische Auffälligkeiten Kinder Jugendliche +3

Psychodynamische Therapie

Therapie

Die psychodynamische Therapie (auch tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) ist eines der von den Krankenkassen anerkannten Richtlinienverfahren in Deutschland. Sie geht davon aus, dass hinter seelischen Beschwerden unbewusste Konflikte und prägende Beziehungserfahrungen stehen.

Psychotherapie tiefenpsychologisch fundiert Richtlinienverfahren +2

Psychoedukation

Esststörungen

Psychoedukation heißt, verständliches Wissen über eine psychische Erkrankung und ihre Behandlung zu vermitteln. Sie ist ein eigenständiger und zugleich begleitender Baustein fast jeder Therapie.

Psychoedukation Therapie Aufklärung +2

Psychoedukation für Eltern

Therapie

Psychoedukation für Eltern ist die verständliche Vermittlung von Wissen über die Erkrankung des Kindes. Sie ist ein fester Baustein der Behandlung und hilft Eltern, den Alltag sicherer zu begleiten.

Psychoedukation Eltern Therapie +2

Psychoedukation für Kinder

Therapie

Psychoedukation für Kinder heißt: Ein Kind bekommt in einfachen Worten erklärt, was in ihm vorgeht. Altersgerecht und ohne Schuldzuweisung. Oft ist das allein schon eine spürbare Erleichterung.

Psychoedukation Kinder Angst +5

Psychogene Appetitlosigkeit

Esststörungen

Bei psychogener Appetitlosigkeit verliert ein Kind den Appetit, weil es seelisch belastet ist, etwa durch Stress, Kummer oder Angst. Anders als bei Magersucht steckt keine Angst vor Gewichtszunahme und kein gestörtes Körperbild dahinter.

Appetitlosigkeit Essstörungen Kinder +3

Pädagogische Erschöpfung (Wenn Eltern auch Lernbegleiter sein müssen)

Burnout

Pädagogische Erschöpfung meint die tiefe Kraftlosigkeit von Eltern, die neben der Elternrolle dauerhaft Lernbegleiter, Förderkraft und Therapie-Co-Trainer sein müssen. Dieser Beitrag zeigt, woran Sie die Überlastung erkennen und wie Sie sich abgrenzen und Verantwortung teilen.

Pädagogische Erschöpfung Rollenüberlastung Lernbegleitung +3