Fachbegriffe auf E

23 Begriffe

Eating Disorder (Essstörung)

Esststörungen

Oberbegriff für psychische Störungen, die durch ein gestörtes Essverhalten und eine übermäßige Beschäftigung mit Essen, Gewicht und Figur gekennzeichnet sind

Einsamkeit

Burnout

Einsamkeit ist das belastende Gefühl fehlender Nähe und fehlenden Verständnisses. Eltern eines belasteten Kindes trifft es oft, wenn Sorge und Termine den Alltag füllen und die eigenen Kontakte einschlafen.

Einsamkeit soziale Isolation pflegende Eltern +2

Elterliche Daueralarmbereitschaft (Hypervigilanz im Alltag)

Burnout

Hypervigilanz ist eine dauerhafte Alarmbereitschaft des Nervensystems. Bei Eltern belasteter Kinder bleibt der Körper in Anspannung, selbst wenn gerade nichts passiert.

Hypervigilanz chronischer Stress Nervensystem +3

Elterliche Hochstimmung nach Entspannung

Burnout

Elterliche Hochstimmung nach Entspannung ist ein kurzes Aufflackern von Energie und Lebensfreude, das manche erschöpfte Eltern nach einer Auszeit erleben. Bei einem Burnout verblasst dieses Hoch schnell wieder, weil die Erschöpfung tiefer sitzt, als ein freies Wochenende ausgleichen kann.

Eltern-Burnout Erschöpfung Erholung +6

Elterliche Identitätskrise (Wer bin ich noch außerhalb der Pflege?)

Burnout

Wenn das Leben ganz um die Sorge für ein krankes oder belastetes Kind kreist, verschwinden eigene Rollen, Interessen und das Gefühl fürs eigene Ich. Diese schleichende Selbstauflösung ist eine verständliche Reaktion auf Dauerbelastung.

Identität Elternburnout Selbstfürsorge +2

Elterliche Schonfrist-Falle

Burnout

Die elterliche Schonfrist-Falle beschreibt das Muster, sich immer wieder kurze Verschnaufpausen zu gönnen, etwa ein freies Wochenende oder einen ruhigen Abend, in der Hoffnung, danach wieder zu funktionieren. Bei echtem Eltern-Burnout reichen solche kleinen Erholungsinseln aber nicht mehr aus, um die tiefe Erschöpfung zu beheben. Die Pause fühlt sich gut an. Das eigentliche Problem bleibt trotzdem, wie es war.

Eltern-Burnout Erschöpfung Erholung +7

Elterliche Trauer um das gesunde Kind

Familie

Viele Eltern chronisch kranker oder beeinträchtigter Kinder trauern um das gesunde Kind und die Zukunft, die sie sich vorgestellt hatten. Diese stille Trauer ist verbreitet und darf sein.

Trauer chronisch krankes Kind uneindeutiger Verlust +3

Elterliches Monitoring (Zwischen Fürsorge und Kontrolle)

Burnout

Elterliches Monitoring meint das aufmerksame Beobachten des Kindes: Essen, Stimmung, Symptome. Bei kranken oder gefährdeten Kindern ist das sinnvoll, kann aber in belastende Dauerkontrolle kippen.

elterliches monitoring fürsorge kontrolle +3

Elterntraining (Parent Training)

ADHS

Ein Elterntraining ist ein strukturiertes Programm, das Eltern konkrete Strategien für den Umgang mit schwierigem Verhalten ihres Kindes vermittelt, besonders bei ADHS und Verhaltensauffälligkeiten.

Elterntraining ADHS Verhaltenstherapie +2

Emotionale Störungen im Kindesalter

diagnose

Emotionale Störungen des Kindesalters (ICD-10 F93) sind eine Gruppe kindlicher Ängste wie Trennungsangst, die stärker ausfallen als entwicklungsübliche Ängste und den Alltag des Kindes einschränken.

Angststörung Trennungsangst F93 +2

Emotionsregulation

Esststörungen

Emotionsregulation ist die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen, zu benennen und ihre Stärke und Dauer zu steuern. Kinder lernen sie über Jahre, am Anfang mit Hilfe der Eltern.

Emotionsregulation ADHS Co-Regulation +3

Entlastung

Esststörungen

Entlastung bedeutet, dass Sie als Elternteil Aufgaben abgeben und feste Zeitfenster gewinnen, in denen andere zuständig sind. Dafür gibt es praktische Angebote und gesetzliche Leistungen.

Entlastung pflegende Eltern Familienpflege +3

Erschöpfte Partnerschaft

Burnout

Erschöpfte Partnerschaft beschreibt den Zustand, in dem beide Elternteile so ausgelaugt sind, dass die Beziehung selbst unter der Dauerlast des Familienalltags leidet. Die Liebe ist meist noch da. Es fehlt schlicht die Kraft für sie.

Partnerschaft Eltern-Burnout Erschöpfung +5

Erschöpfung (Fatigue)

Burnout

Elterliche Erschöpfung meint einen anhaltenden Zustand körperlicher, seelischer und geistiger Leere durch die Dauerbelastung der Elternrolle. Sie geht über normale Müdigkeit hinaus und bessert sich nicht durch eine einzelne Nacht Schlaf.

Erschöpfung Parental Burnout Eltern +3

Erster Verdachtsmoment (Elternperspektive)

Diagnose

Der erste Verdachtsmoment ist der Augenblick, in dem Eltern zum ersten Mal spüren, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt. Dieser Beitrag zeigt typische Auslöser, das Schwanken zwischen Sorge und Verharmlosen und erste Schritte.

Verdacht Früherkennung Elternsorge +2

Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa)

Esststörungen

Siehe Bulimia Nervosa

Essenssituation am Tisch

Essstörungen

Die Essenssituation am Tisch umfasst alles, was rund um gemeinsame Mahlzeiten passiert: die Atmosphäre, die Rituale, die Konflikte und die unausgesprochenen Regeln, die das Essen im Familienalltag prägen. Hat ein Kind ein schwieriges Verhältnis zum Essen, wird der Tisch schnell zum täglichen Stressfeld.

Essenssituation Mahlzeiten Familienalltag +6

Essensverweigerung (ohne Diagnose)

Essstörungen

Essensverweigerung beschreibt das beharrliche Ablehnen von Mahlzeiten oder bestimmten Lebensmitteln durch ein Kind. Eine ärztliche oder psychologische Diagnose muss dafür nicht vorliegen. Die Ursachen sind unterschiedlich, und für viele Familien wird das tägliche Essen dadurch zur Belastung.

Essensverweigerung Essen Kleinkind +6

Essstörung (Eating Disorder)

Esststörungen

Eine Essstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der das Essen und der eigene Körper das Denken beherrschen. Zu den häufigsten Formen zählen Magersucht, Bulimie und die Binge-Eating-Störung.

Essstörung Magersucht Bulimie +3

Essstörung im Verborgenen (Heimlichkeit)

Essstörungen

Heimliches Essen bedeutet, dass ein Kind sein Essverhalten vor anderen verbirgt. Es versteckt Vorräte im Zimmer, isst allein hinter verschlossener Tür oder behauptet, schon gegessen zu haben. Dahinter steckt oft ein schwieriges Verhältnis zu Essen, Scham oder Kontrolle.

Heimliches Essen Essstörung Scham +6

Essstörung und Pubertät (Zusammenhang aus Elternsicht)

Essstörungen

Essstörungen beginnen oft in der Pubertät, wenn Körper, Autonomie und Identität in Bewegung geraten. Dieser Beitrag hilft Eltern, normale Essphasen von echten Warnzeichen zu unterscheiden.

Essstörung Pubertät Warnzeichen +3

Essstörung und soziale Medien (Elternperspektive)

Essstörungen

Wie hängen Instagram, TikTok und Co. mit Körperbild und Essstörungen bei Jugendlichen zusammen? Der Forschungsstand für Eltern, ruhig eingeordnet, mit konkreten Schritten für den Alltag.

Essstörung soziale Medien Körperbild +3

Expositionstherapie

Therapie

Die Expositionstherapie (Konfrontationstherapie) ist ein Baustein der Verhaltenstherapie: Das Kind nähert sich Schritt für Schritt den Situationen, die Angst machen, statt ihnen weiter auszuweichen. Sie gilt als wirksame Methode bei Ängsten und Zwängen.

Expositionstherapie Konfrontationstherapie Angststörung +3