Fachbegriffe auf T

10 Begriffe

Therapeutenwechsel (Wenn der erste Therapeut nicht passt)

Therapie

Ein Therapeutenwechsel meint den Übergang von einer Psychotherapie-Praxis zu einer anderen, meist weil zwischen Kind und Therapeut keine vertrauensvolle Beziehung entsteht. Eltern haben das Recht dazu.

Therapeutenwechsel Psychotherapie therapeutische Beziehung +2

Therapeutische Pause vs. Therapieabbruch (Unterschied erkennen)

Therapie

Eine therapeutische Pause ist eine geplante, abgesprochene Unterbrechung der Behandlung mit Rückkehrplan. Ein Therapieabbruch beendet die Therapie ungeplant und ohne Absprache. Der Unterschied entscheidet über Risiken und weitere Schritte.

Therapie Therapiepause Therapieabbruch +2

Therapeutisches Fenster verpassen (Angst, den richtigen Zeitpunkt zu versäumen)

Therapie

Die Sorge, den richtigen Zeitpunkt für eine Behandlung zu verpassen. Frühe Hilfe verbessert bei vielen Themen den Verlauf, ein starres Zeitfenster mit Ablaufdatum gibt es bei den meisten kinderpsychischen Themen aber nicht.

Frühintervention Therapie Zeitpunkt +2

Therapieabbruch (Kindperspektive)

Therapie

Von einem Therapieabbruch aus Kindperspektive spricht man, wenn ein Kind oder Jugendlicher eine laufende psychotherapeutische Behandlung vorzeitig beendet. Häufige Gründe sind Überforderung, eine fehlende Passung zur Therapeutin oder erste Erfolge, die die Therapie plötzlich unnötig erscheinen lassen. Das kommt öfter vor, als viele Eltern denken, und ist kein Versagen.

Therapieabbruch Kindperspektive Psychotherapie +7

Therapiemüdigkeit (Elternteil)

Therapie

Therapiemüdigkeit meint die Erschöpfung von Eltern nach langer Behandlung ihres Kindes: viele Termine, kleine Fortschritte, wachsende Zweifel. Sie ist eine nachvollziehbare Reaktion auf eine Dauerbelastung.

Therapie Erschöpfung Eltern +3

Therapiepause aushalten (Elternperspektive)

Therapie

Eine geplante Therapiepause ist eine abgesprochene Unterbrechung der Psychotherapie. Dieser Beitrag zeigt Eltern, wie sie die Unsicherheit aushalten, was sie in der Pause tun können und woran sie eine nötige Rückkehr erkennen.

Therapiepause Elternperspektive Psychotherapie +2

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Therapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ist eines der von den Krankenkassen bezahlten Richtlinienverfahren. Sie geht davon aus, dass hinter den Beschwerden eines Kindes unbewusste seelische Konflikte stehen, und arbeitet fokussiert an dem Konflikt, der gerade am meisten belastet.

Therapie Richtlinienverfahren Psychodynamik +2

Tiredness (Müdigkeit)

Burnout

Gefühl von Schläfrigkeit oder Mangel an Energie. (Teil von ICD-10: R53.83)

Trigger

Esststörungen

Ein Trigger ist ein Reiz, der bei einem Kind eine starke, oft überschießende Reaktion oder ein Symptom auslöst. Eltern können solche Auslöser erkennen und begleiten, ohne das Kind vor jedem Reiz abzuschirmen.

Trigger Auslöser Trauma +3

Tristesse / Trister Alltag

Burnout

Tristesse meint das anhaltende Grau-in-Grau-Empfinden, wenn der belastende Familienalltag die Freude verschluckt. Sie ist ein häufiges Warnsignal für Überlastung, das Eltern ernst nehmen dürfen.

Tristesse Freudlosigkeit Burnout +2