Fachbegriffe auf K
14 Begriffe
KVT (Kognitive Verhaltenstherapie)
EsststörungenKVT ist die Abkürzung für Kognitive Verhaltenstherapie, ein anerkanntes Psychotherapieverfahren. Auf Diagnosebriefen und Kassenformularen steht oft nur das Kürzel.
Keine Nerven mehr haben
Burnout„Keine Nerven mehr haben" beschreibt schnelle Reizbarkeit bei Dauerbelastung: Der Körper steht unter Dauerstress, die Selbstregulation ist erschöpft, und schon Kleinigkeiten bringen Eltern auf die Palme. Mit Pausen, Ko-Regulation und Entlastung baut sich der Puffer wieder auf.
Keinem gerecht werden
Burnout„Keinem gerecht werden" ist das zermürbende Gefühl vieler Eltern, zwischen einem belasteten Kind, Geschwistern, Partnerschaft, Beruf und sich selbst an jeder Stelle zu wenig zu geben.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT / CBT)
EsststörungenDie kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft Kindern und Jugendlichen, belastende Gedanken und Verhaltensmuster zu verändern. Bei Angst, Depression und Zwängen zählt sie zu den am besten untersuchten Behandlungen.
Kontrolle (über Essen/Körper)
EsststörungenBei Essstörungen wird das Steuern von Essen, Gewicht und Körper zu einem Weg, sich sicher zu fühlen. Für Eltern hilft es zu verstehen, warum das Loslassen dem Kind so schwerfällt.
Kontrolliertes Essen beobachten (Elternrolle bei Mahlzeiten)
EssstörungenManche Kinder kontrollieren beim Essen sehr genau, was auf den Teller kommt, wie viel sie essen oder ob sie überhaupt essen. Eltern, die das am Tisch aufmerksam wahrnehmen, können frühe Hinweise auf eine Essstörung erkennen, ohne sofort einzugreifen oder Druck zu machen.
Kontrollverlust-Angst (Elternteil)
BurnoutKontrollverlust-Angst ist die Furcht, in stressigen Momenten die Beherrschung zu verlieren: zu schreien, auszurasten oder das eigene Kind zu verletzen. Bei erschöpften Eltern taucht dieses Gefühl oft auf. Es sollte ernst genommen werden, denn dahinter steckt meist eine massive Überlastung.
Koregulationskollaps
BurnoutKoregulationskollaps ist ein beschreibendes Modell, keine Diagnose. Gemeint ist der Moment, in dem erschöpfte Eltern das Nervensystem ihres Kindes nicht mehr mitberuhigen können und sich Aufregung auf beiden Seiten hochschaukelt.
Krankenhauseinweisung begleiten (Elternrolle bei stationärer Aufnahme)
FamilieWenn ein Kind stationär in eine Klinik oder Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen wird, verändert sich die Elternrolle. Der Beitrag zeigt, was auf Eltern zukommt, wie die Zusammenarbeit mit dem Team gelingt und wie sich Schuldgefühle einordnen lassen.
Krankheit nicht einsehen (Krankheitsuneinsichtigkeit)
EsststörungenWenn ein Kind mit Essstörung, Psychose oder schwerer psychischer Erkrankung sich selbst nicht als krank erlebt, ist das meist Teil der Erkrankung (Anosognosie) und kein Trotz. Eltern erfahren hier, wie sie trotzdem Zugang und Behandlung erreichen.
Krisenhotline (Wo rufe ich wann an?)
FamilieKrisenhotlines sind kostenlose Telefonnummern, die in seelischen Notlagen oder Notfällen sofort erreichbar sind. Dieser Überblick zeigt Eltern, welche Nummer wann passt.
Krisenplan (Familienebene)
TherapieEin Krisenplan auf Familienebene ist eine gemeinsam erarbeitete, schriftliche Vereinbarung. Sie legt fest, was jedes Familienmitglied tut, wenn es einem Kind oder Jugendlichen plötzlich deutlich schlechter geht. In so einem Moment muss dann niemand allein überlegen, wer was übernimmt.
Körperbild-Gespräch
EssstörungenEin Körperbild-Gespräch ist ein einfühlsames Gespräch zwischen Eltern und Kind darüber, wie das Kind oder der Jugendliche den eigenen Körper wahrnimmt und was er dabei fühlt. Die Eltern hören dabei zu, ohne zu korrigieren oder zu vergleichen.
Körpergewichts-Angst der Eltern (Gewichtsphobie durch Empathie)
EssstörungenWenn das Kind an einer Essstörung erkrankt, entwickeln manche Eltern selbst eine ständige Angst rund um Essen und Gewicht. Der Beitrag zeigt, wie diese Angst entsteht und wie Eltern sie regulieren, um dem Kind Halt zu geben.